| lyric | 1. Der Mäie chunt zum grüene Wald y, wol chunt der Mäi! mer häisen in Gottwilche sy, scho blüeije die Mäien und Roose. ___
1. Der Meie chunt zum grüene Wald y, wol chunt der Mai, mer heisse ihn Gottwilchi sy, scho blüeje die Meien und Rose.
2. Der Meie het e Mittelchranz, fahr um und um! Fahr du nit mehr als frümol um, scho blüeje die Meien und Rose.
3. Der Meie het e Chobeledöller, wol in dem Mai, mer hei no Määl und Ange welle, scho blüeje die Meien und Rose.
4. Und wenn der öus kei Määl weit gä, wol in dem Mai, so wird ech der Agger kei Chorn meh gä, scho blüeje die Meien und Rose.
5. Und wenn der öus kei Angge weit gä, wol in dem Mai, so wird ech d Chue kei Milch meh gä, scho blüeje die Meien und Rose.
6. Und wenn der öus keini Eier weit gä, wol in dem Mai, so wird ech der Iltis d Hüuener näh, scho blüeje die Meien und Rose.
7. Und wenn der öus kei Gäld weit gä, wol in dem Mai, so wird ech der Schelm der Beutel näh, scho blüeje die Meien und Rose.
8. Und uf der Füürstet lyt e Gluet, wol in dem Mai, in diesem Huus isch Haab und Guet, scho blüeje die Meien und Rose.
9. N. N. isch ehre-rych, … er (si) het e Sitz im Himmelrych, …
10. N. N. isch e brave Chnab, … er het e guldige Riemestab, …
11. N. N. isch e edli Jungfrau, … sie schloft gar gern im Meietau, … |