| lyric | 1. Der Mayen [Meien / Maien] isch kommen und das isch ja wahr, es grunet jetz alles i Laub un i Gras. I Laub un i Gras sind der Blüestli so viel, drum tanzet’s Mareili im Saitenspiel. Nu tanz, nu tanz, Mareili tanz! Du hesch es g’wunne ’nen Rosenkranz.
2. Mir hauet den Maie, mir tüend ihn ins Tau; mir singet’s dem Bur und sir fründliche Frau, und dem ehrliche Ma, der eus eso richlich belohne cha. Die Bürin isch guet und si git is so gern schön Oepfel und Birre mit brunem Chern.
3. Gend use, gens use viel Eier und und Geld! So chönnet mir witers und ziehn über Feld. Gend usen, ihr Lüt, gend is Anken und Mehl!Die Chüechli sind hür no so guet als fern. E Chetti vo Gold wohl zrings um das Hus! Und jetzund isch üsers schön Maielied us.
4. Gott dank euch, Gott dank euch, ihr fründliche Lüt! Gott helf euch, Gott helf euch ins himmlische Rich! Im Himmel, da isch wohl e goldige Tisch, da sitze die Engel gesund und frisch. Im Himmel, da isch e goldige Thron; Gott gebi euch alle den ewige Lohn! |