| lyric | 1. Der schöne Mai ist kommen, er zieret Berg und Tal, hat allen Frost benommen, streut Blumen überall. Die Nachtigall früh singt und lockt uns in das Feld; wen diese Zeit nicht zwingt zur Freud’, taugt nicht in d’Welt.
2. Der Blumenduft erquicket die Augen Herz und Sinn, die wären schier ersticket in dumpfer Stuben drin. Die Wies als Teppich ziert sich selbst und lädt uns ein zu sitzen, da man spürt der klaren Bächlein Schein.
3. Faulenzer sind zu strafen mit der Melancholei, die solche Zeit mit Schlafen zu bringen ohne Reu, die sich im Nest versteckt und schaun die Morgenröt, bis bloss die Sonn aufeckt den Vorhang vor dem Bett. |