| lyric | Die Frühlingslüfte bringen den Liebensgruß der Welt, des Eises Bande springen, es grünt das öde Feld.
Die ersten Blumen tauchen aus grünem Wiesenplan und schau’n mit Kindesaugen uns frühlingsgläubig an. Im maiengrünen Kleide, mit Blumen reich gestickt, hat sich zur Osterfreude ein jeder Baum geschmückt.
O sel’ge Frühlingszeit, du trocknest unsre Tränen, die unsres Herzens Sehnen geweint in tiefem Leid; in manche Winterbrust tönt auch dein Sonntagsläuten, und mancher Keim der Freuden erwacht zu neuer Lust! O sel’ge Frühlingszeit! |