| lyric | 1. Die Sonn' ist schön und still geschieden, im grünen Wald ging sie zur Ruh’ und wunderbarer Abendfrieden schließt sanft der Blumen Auge zu. Die letzten Rosenschleier sinken, das letzte Abendrot verglüht. Da tönet durch die Kirchhoflinden ein himmelvolles Abendlied.
Die Abendglocken sind´s sie klingen wie Engelstimmen übers Feld; auf ihrer Töne sanften Schwingen zieht süßer Frieden durch die Welt. Anbetend schwingt in Freud und Wonne die Seele sich zum Sternenzelt: Wie hell erglänzt der Liebe Sonne, wie schön, o Gott, ist deine Welt! Wie hell erglänzt der Liebe Sonne, wie schön, o Gott, ist deine Welt! |