| lyric | 1. Du Edelweiß, vom Felsenhang, aus weichem Filz geschnitten. Vom Gemsenschütz beim Alphornklang, in Minne kühn erstritten. Du Hochlandsblume atmest frei, du bleibst der Berge Lorelei.
2. Du Edelweiß im Felsgestein, mit einer Hand vol Erde, verpflanzt dich Gott zum Herdenreih’n, mit seinem Wort: „Es werde!“. Und von der Berge Lorelei, der Senn singt süsse Melodei.
3. Im Hochgebirge braust der Föhn, du bebst, o Edelblüte! Die Sommersonn’ von lichten Höh’n, liebkoset dich mit Güte. Im Sturmgebrause throhnst du frei, du märchenhafte Lorelei!
4. Du Zauberblume, Edelweiß! Du ziehst mich mit Verlangen zum ew’gen Schnee und Gletschereis, mit Sehnsucht und mit Bangen. Verschweigst wie von der Lorelei manch jungfrisch Herz geschieden sei. |