| lyric | 1. Durch das Dorf im Abendschein komm ich froh gegangen. Wieder einmal hier zu sein, zog mich warm Verlangen. Alles sieht noch just so aus, wie als ich geschieden; jedes Gärtlein, jedes Haus träumt im alten Frieden.
2. Nachbarn stehn im Kreise dort, halten Feierstunde, und ich hör manch grüßend Wort au bekannter Munde. Aber hinterm Blumentopf, zwischen Blattgewinden seh ich einen Lockenkopf lächelnd hier verschwinden.
3. Horch, da schlägt die Glocke an dem Turm, dem grauen! Vaterhaus auf grünem Plan läßt sich freundlich schauen. O wie hat das Herz erhellt mir die süsse Gabe, daß ich in der weiten Welt eine Heimat habe. |