| lyric | 1. Sonne erstrahlt und die Vögel pfeifen; der Frühling ist kommen wie jedes Jahr. Soll ich begreifen, daß Schatten und Gewölke über uns und Wandrer sind gekommen?
2. Rosen erblühn, und die Wälder rauschen; der Sommer ist kommen wie jedes Jahr. Soll ich tauschen Liebe und Gefunkel an den Haß, Verirrung, an das Dunkel?
3. Früchte und Korn füllen Haus und Scheune; der Herbst ist gekommen wie jedes Jahr. Narre wär ich, wenn mir nicht im Weine die Freude am Leben, am göttlichen, erscheine!
4. Leise fällt Schnee auf die müde Erde; der Winter ist kommen wie jedes Jahr. Mögen Zorn und finstere Gedanken im Licht des Himmels schwinden und entschwanken.
5. Das Jahr ruht sich aus, um uns wieder zu blühen; die Liebe zu leben hört nimmer auf! |