| lyric | 1. Schlaf, Herzenssöhnchen, mein Liebling bist du, schliesse die blauen Guckäuglein zu! Alles ist ruhig und wtill wie im Grab; schlaf nur, ich wehre die Fliegen dir ab.
2. Engel vom Himmel, so lieblich wie du, Schweben ums Bettchen und lächeln dir zu. Später zwar steigen sie auch noch herab, Aber sie trocknen nur Thränen dir ab.
3. Jetzt noch, mein Söhnchen, ist goldene Zeit; Später, ach, später ist’s nimmer wie heut’; Stellen erst Sorgen dums Lager sich her, Söhnchen! dann schläfst du so ruhig nicht mehr.
4. Schlaf’, Herzenssöhnchen! und kommt gleichh die NAcht, Sitzt doch die Mutter am Bettchen und wacht. Sei es so spät auch, und sei es so früh: Mutterlied’, Herzchen, entschlummert doch nie! |