| lyric | 1. Schließt auf den Ring, d'rin wir im Frieden tagten, aus treuer Brust entbietend unsern Rat! Die Zeifel flieh’n, die lang am Herzen nagten, und mit uns schreitet froh der Geist der Tat. Es muß, laßt’s laut erschallen, die letzte Zwingburg fallen! Dann wall’ empor aus deiner dumpfen Gruft, o Seele frei, wie Gottes gold’ne Luft.
2. Von Bergen rauscht’s wie unsichtbare Fahnen, von Flühen ruft’s wie leise Geisterwacht; gelagert lauscht das Schattenheer der Ahnene, die uns den Leib von Ketten frei gemacht. Nun tönt ihr Sang hernieder und hallt vom Felsen wider: Laß dich nicht reu’n, lebendiges Geschlacht, in deiner Zeit zu finden auch dein Rechtè
3. Tut auf den ring und zieht ihn weit und weiter durch tausend Boten über Berg und Tal! Bald glüht der Bund und flammet stät und heiter den Völkern all ei friedlich Feuermal. Was schlecht ist, soll zerrinnen, die Lüge nicht gewinnen! Ein furchtlos Herz und off’ne Bruderhand gewinnt den Sieg im alten Heimatland! |