| lyric | 1. Schickt s Abigliecht vom höchste Firn si letschti Strahl uf d Weid, und hed im sanfte Dämmerschyn all Blueme z’schlafe gleidt, de fahrt wie vom ne Geischte entlah, Urschwyzertum de Berge nah; mer ghört, und weis ned rächt vo wo, dur d Luft äs eigets Juze cho.
Talwärts fahrt bald Senn um Sente, Chüeh und Geissli gross und chli; s'Molche-ross mit Hab und Brente goht em Vechli hindedri. Stiller wird’s uf Berg und Weide, s’Herdeglüt verklingt bald lis, Lang wird‘s währli nümme dure, so sind üsi Berge wyss.
Friedlich ziehnd drum d’Herde heiwärts, d’Senne juchzet froh derby. Frisch und g’sund ist alles bliebe, ´s ist en guete Sommer gsy. Fröhlich rüeft de Senn sym Nochbur, b’hüet di Gott und chumm bald noh. Üsem Herrgott wönd mer danke, keine het hür O-gfell g’ha. |