| lyric | 1. Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken gehen, du krönst uns mit Barmherzigkeit und eilst, uns beizustehen. Herr! meine Burg, mein Fels, mein Hort, vernimm mein Fleh’n, merk auf mein Wort; denn ich will vor dir beten!
2. Ich bitte nicht um Überfluss und Schätze dieser Erden, lass mir, so viel ich haben muss, nach deiner Gnade werden. Gib mir nur Weiheit, gib mir Verstand, dich Gott, und den, den du gesandt und mich selbst zu erkennen.
3. So bitt’ ich dich, Herr Zebaoth, auch nicht um langes Leben, im Glücke Demut, Mut in Not, das wollest du mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit, lass du mich nur Barmherzigkeit vor dir im Tode finden. |