| lyric | 1. Glöcklein hell vom Türmlein da, Leutchen rufst du fern dun nah, Daß sie morgens früh aufsteh’n, Beten und zur Arbeit geh’n.
2. Wieder hör ,ch, Glöcklein dich, Wann der Mittag zeiget sich, Rufest so mit frohem Klang: Nehmet Gottes Speis und Trank!
3. Hat der Abend sich genaht, Ist’s zum Wirken dann zu spat, Rufest, liebes Glöcklein, du: Leget betendeuch zur Ruh’!
4. kommt ein Sonntag, komm ein FEst, Glöcklein, du dich hören läßt, Sprichst mich an in Lust und Leid, Zeigst mir meine Lebenszeit.
5. Muß ich vonder Erden ab. Gehst du mit mir bis ans Grab, Weckst in jeder guten rust Trauer und doch Hoffnungsnluft.
6. Liebes, süßes Glöcklein mein! Immer will ich lauschen dein, Daß dein letzter Abendschlag Gühre mich zum Himmelstag. |