| lyric | 1. Goldner [Morgen-] Abendsonnenschein, der du freundlich lächelst, Heimatluft, so mild und rein, die du Frieden fächelst; Euern Hauch und euern Strahl fühl ich heut zum letztenmal; denn ich zieh’ von dannen, denn ich zieh’ von dannen!
2. Überm fernen Meeresstrand und in fremden Zonen werd’ ich nimmer wie im Land meiner Heimat wohnen. Zwar auch Herzen schlagen dort, tauschen sich in Laut und Wort, doch mir klingt es fremde, doch mir klingt es fremde.
3. Wo kein Strauch und wo kein Baum aus der Jugend reagen, keine Blüten aus dem Traum meiner Kindheit tragen; wo in ihrem Schatten nicht trauliches Erinnern spricht, da ist welk die Freude, da ist welk die Freude.
4. Lat mich weinen, denn mir kann überall auf Erden nicht ein liebes Kanaan, nicht die Heimat werden. Schön ist’s, Weltenbürger sein, doch ein Ländchen, still und klein, liegt in meinen Herzen, liegt in meinen Herzen.
5. Leb’ denn wohl, o Land uind Herd, lebet wohl, Geliebte, deren Glück noch unversehrt, Trennungsschmerz nicht trübte. Die das Holz zur Wiege gab, gib es einst zum Sarg ins Grab, Heimat, deinem Kinde. |