| lyric | 1. Herbei, herbei zu meinem Sang, Hans, Jörgel, Michel, Stoffel, und singt mit mir das Ehrenlied dem Stifter der Kartoffel!
2. Franz Drake nannte sich der Mann, der vor dreihundert Jahren von England nach Amerika als Kapitän gefahren.
3. Und der, als er zurücke kam von seinen weiten Reisen, die guten Dinger mitgebracht, die wir Kartoffel heissen.
4. Gott hat sie, wie das liebe Brot, zur Nahrung uns gegeben; viel Millionen Menschen sind’s, die von Kartoffeln leben.
5. So wollen wir auch diesem Mann, zu allen seinen Triften ein jeder, der Kartoffel isst, ein goldnes Denkmal stiften. 6, Weil dieses aber nicht geschieht, zu dieses schlechten Zeiten, so wollen wir ein Ehrenlied zu seinem Ruhm bereiten. 7. Dank, edler Drake, habe Dank ftir deine weise Speise! Sie nährt, sie labt, sie niltzet uns, auf hundertfache Weise. 8. Lasst dieser vielen Arten uns nur einige ermessen Erdäpfelschnitz und Fleisch dazu, das ist ein köstlich Essen. 9. Von Basel bis nach Amsterdam, von Stockholm bis nach Brüssel kommt Winters nach der Abendsupp, noch die Kartoffelschüssel. 10. Salat davon, gut angemacht, mit Feldsalat durchschossen, das wird mit grossem Appetit von jedermann genossen. 11. Grundbimen, frisch vom Sud hinweg, dazu ein Bällchen Butter das ist - nicht wahr, ihr stimmt mit ein, ein delikates Futter. 12. Gebrägelt schmecken sie auch gut, in saurer Brtih nicht minder. Erdäpfelknödel essen gern die Eltem und die Kinder. 13. Vor hundert Jahren sagte man, die Frucht sei filr die Schweine; jetzt isst sie König, Kaisers Sohn, der Grosse wie der Kleine. 14. Und kehrt der Mann vom Kriege heim, vom blut'gen Feld der Ehren sagt er dann gleich zu seiner Frau: Koch du mir Pomme de Terren. 15. Gerät auch Korn und Weizen schlecht, wir müssen nicht verzagen Kartoffelklötz und Fleisch dazu verstopfet auch den Magen. 6. Hat jemand sich die Hand verbrannt und hilft kein Feuersegen, so därf er auf die Wunde nur Kartoffelschabis legen. |