| lyric | 1. Ich hab' das beste Rößlein wohl auf der ganzen Welt, drum ist es mit dem Reiten gar herrlich wohl bestellt.
2. Bin ich vom Wandern müde, nimmt mich mein Rößlein auf, und trägt mich gar geduldig und sanft bergab, bergauf.
3. Ich brauche keinen Zügel, brauch’ keinen Sporn und Schuh! Es geht die rechten Wege der trauten Heimat zu.
4. Da hält es sorgsam stille, setzt seinen Reitersmann topfüber auf die Stiege, was nur mein Rößlein kann.
5. Du möchtest es wohl kennen, das edle treue Blut? Es sei! Mein liebes Rößlein, das ist der Vater gut.
6. Es trägt auf seiner Schulter mich abends aus dem Feld. Ist’s nicht mit solchem Reiter gar herrlich wohl bestellt?
7. Drum sag’ ich heut im Treuen, bin ich einst groß genug,so trag ich meinen Vater wie er mich einstens trug! |