| lyric | Ich hab' drei Kränze gewunden gleich einer Schäferin und will sie nun verteilen nach meinem törichten Sinn. Den ersten aus Eichenblättern, den drück’ ich dir aufs Haupt, es liegt eine Kraft in der Eiche, auf die man vertraut und baut. Den zweiten aus wilden Rosen geb’ ich dem Bächlein im Wald, das färbt mit rosigem Leben die Wangen von jung und alt. Den dritten aus Blumen des Feldes leg’ ich dem Heiland aufs Haar. Er soll keinen Dornenkranz tragen in meinem seligsten Jahr. |