| lyric | Ich hab in einem Garten gesehn zwei Rosen gar in lichtem Schein. Ich sprich für wahr, ihr lichter Glanz hat hocherfreut das Herze mein.
Die eine mag ich nicht so gern, voll Freude ich die andre seh; würd’ mir von ihr ein freundlich“Ja“, so g’schäh mir wohl und nimmer weh.
Ich lob sie für des Maien Blüt’, wohl für die lichten Rosen zart. Ihr Angesicht macht frisch’ Gemüt; sie ist geborn aus hoher Art.
Würd’ mir der Rosen ein Kränzelein, darunter würd ich nimmer grau. Sie is in mir, ich bin in ihr. Ich diene froh der liebsten Frau. |