| lyric | 1. Ich lobe mir das Burschenleben, ein jeder lobt sich seinen Stand: Der Freiheit hab’ ich mich ergeben, sie bleibt mein bestes Unterpfand. Studenten sind fidele Brüder, kein Unfall schlägt sie ganz darnieder.
2. Die Hirsche, Hasen und Studenten erleiden gleiches Ungemach, denn jenen jagen Jägerhunde und diesen die Philister nach. Studenten sind fidele Brüder ... 3. Brav Gelder muss der Vater schicken, wenn der Herr Sohn studieren soll, den Beutel mit Dukaten spicken, nur dann gerät das Söhnlein wohl. 4. Die Mühlen können nichts erwerben, sobald das Wasser sie nicht treibt; so muss denn auch der Bursch verderben, wenn ihm der Wechsel aussen bleibt. 5. Und hat der Bursch kein Geld im Beutel, so pumpt er die Philister an, und spricht: es ist doch alles eitel, vom Burschen bis zum Bettelmann. 6. Ach, wenn die lieben Eltern wüssten der Herren Söhne grosse Not, wie sie so flott verkeilen müssten, sie weinten sich die Äuglein rot. Indessen tun die filii, sich bene beim Crambambuli! 7. Und hat der Bursch' nun ausstudieret, so reiset er in patriam, mit seinen Heften ausstaffieret und heisst ein grundgelahrter Mann. 8. Und fällt der Bursche durchs Examen, so kümmert er sich wenig drum; er reiset doch in Gottes Namen keck in der ganzen Welt herum. 9. Soll ich für Ehr‘ und Freiheit fechten, fürs Burschenwohl den Schläger ziehn: Gleich blinkt der Stahl in meiner Rechten, ein Freund wird mir zur Seite stehn. Dann trinkt man nach gehabtem Spasse ein volles Glas aus diesem Fasseu 10. So geh' du nur auf rechten Wegen und tu das Deine flott und treu; und kommt ein schönes Kind entgegen, lass‘ es nicht ungeküsst vorbei! |