| lyric | 1. Es war ein Ratt' im Kellernest, lebte nur von Fett und Butter, hatte sich ein Ränzlein angemäst’t als wie der Doktor Luther; die Köchin hat ihr Gift gestellt, da war’s so eng ihr in der Welt, als hätt’ sie Lieb’ im Leibe.
2. Sie fuhr herum, sie fuhr heraus, sie soff aus allen Pfützen, zernagt, zerkratzt das ganze Haus, wollt’ nichts ihr Wüthen nützen; sie that gar manchen Aengstesprung, bald hatt’ das arme Thier genung, als hätt’ sie Lieb’ im Leibe.
3. Sie kam vor Angst am hellen Tag der Küche zugelaufen, fiel an den Herd und zuckt’ und lag, und thät erbärmlich schnaufen. Da lachte die Vergift’ren noch: Ha! sie pfeift auf dem letzten Loch! als hätt’ sie Lieb’ im Leibe. |