| lyric | 1. Ein Gärtner geht im Garten, wo tausend Blumen blühn, und alle treu zu warten, ist einzig sein Bemühn.
2. Der bringt er sanften Regen und jener Sonnenschein, das nenn’ ich treues Pflegen, da müssen sie gedeih’n.
3. Und wenn ihr Tag gekommen, drückt er sie an seinHerz, und zu den sel’gen Frommen, traägt er sie himmelwärts.
4. Zu seinem Paradiese, zu einer schönern Welt, die nimmermehr wie diese, in Staub und Asche fällt.
5. Du Gärtner, treu und milde, o laß uns fromm und fein zum himmlischen Gefilde, zum ew’gen Lenz gedeih’n! |