| lyric | 1. Ein Kirchlein stand vor Zeiten zu Hallwyl an dem See, das schwang die blanke Kuppel hellglänzend in die Höh’.
2. Es hing inseinem Turme ein Glöcklein wundervoll, das klang wie Engelsharfen wenn es früh morgens scholl.
3. Und wer des Morgens hörte des Glöckleins ersten Schlag, der war bis spät am Abend befreit von jeder Plag.
4. Das Kirchlein ist versunken tief in dem blauen See, doch glänzend ragt es drunten noch immer in die Höh’.
5. Und leis erklingt dort unten das Glöcklein früh am Tag. Will dich ein Leid bedrücken, so lausch’ dem ersten Schlag. |