| lyric | 1. Ein Kirchlein steht im Blauen auf steiler Bergeshöh’, und mir wird beim beschauen des Kirchleins wohl und weh.
Verödet steht es droben, ein Denkmal frührer Zeit, vom Morgenrot gewoben wird ihm sein Sonntagskleid.
Und wenn Glocken klingen im frischen Morgenhauch, dann regt mit zarten Schwingen sich dort ein Glöcklein auch.
Wohl weckt sein mildes Schallen ein schlummerndes Gefühl, zum Kirchlein seh’ ich wallen der frommen Beter viel. |