| lyric | 1. Ein stolzer Barde zog heran im flatternden Gewande und fing sein schönes Tagwerk an im weiten, stillen Lande. Und sang ein allgewaltig Lied, und Freud’ und Wanne, Glück und Fried’ sah’n wir ihn aller Enden auf Erden fröhlich spenden.
2. Des Sängers Lied durchbraust’ den Wald, Dass Stamm und Wipfel krachen, Und tausend Wesen alsobald Vom Winterschlaf erwachten. Der Barde sang die Weise vor, Drauf stimmten ein im vollen Chor, Versteckt in Laub und Sprossen, Viel luftige GEnossen.
3. Der Barde Lenz, des Himmels Sohn, Durchwandert Feld und Auen, Mit seiner Lieder Zauberton Ein göttlich Reich zu bauen. Und wier er durch die Thale geht In feierlicher Majestät, Kommt er zuletzt geschritten Auch zu der Menschen Hütten.
4. Da jauchzen sie nun, Jung und Alt, Dem Barden Lenz entgegen, Und Harmonieen mannigfalt Erklingen allerwegen. Es ist der guten Menschen Sang, Der grossen Schöpfung reinster Klang Drum hört ihm zu mit Freuden, Der Lenz vor seinem Scheiden. |