| lyric | 1. Ein wandernder Geselle zieht munter durch den Wald, vorüber rauscht die Quelle, das Lied der Vögel schallt, und was ihn da durchdrungen in tiefer Waldesnacht, das her er frisch gesungen und lange nicht bedacht.
2. Das Echo nimmt’s vom Munde und führt dahin den Klang, dass es vernimmt zur Stunde der Hirt am Bergeshand, der singt es nach gar helle, hernieder weht’s der Wind, wo mach ein Frohgeselle des Weges zog geschwind.
3. Und manchem hat’s gefallen, und er behielt’s im Sinn, und wo er mochte wallen, da sang er’s vor sich hin. Und wie sich Vöglein bringen ein Lied von Wald zu Wald, so hörte man es klingen von Tal zu Tale bald. |