| lyric | 1. Es ruht die Welt, es deckt die Nacht die Erde, da horch’, welch’ feierlicher Klang erschallt! Und im Palast wie an des Armen Herde ergreift der Ton die Herzen mit Gewalt. so manches was an letzter Jahreswende auf gut Gedeih’n die schänste Hoffnung gab, dahingeschwunden ist’s am Jahresende, und ach! so manches Liebe deckt das Grab!
2. Doch ewiglich in immer gleichen Bahnen die Erde wandelt in dem Weltensaum, und so ein ewig Leben wir auch ahnen wie ein Erwachen aus verworrnem Traum. Mag Freud, mag Leid das neue Jahr uns bringen, mag unser ganzes Glück in Trümmer gehn, es folgt der Sieg auf heisses Erdenringen, und über Gräbern gibts ein Wiedersehn. |