| lyric | 1. Es kommt ein wundersamer Knab' jetzt durch die Welt gegangen, und wo er geht, bergauf, bergab, hebt sich ein Glast und Prangen. In frischem Grün steh’n berg und Tal, die Vögel singen allzumal, ein Blütenschnee und Regen fällt nieder allerwegen.
Ref.: Drum singen wir im Wald dies Lied mit Hei und Tralaleien. Wir singen, weil es sprießt und blüht, als Gruß dem jungen Maien.
2. Den Mai ergötzt Gebrumm und Summ, ist immer guter Laune, drum schwirren durch den Tann herum die Maienkäfer braune. Und aus dem Moos wächst schnell herfür der Frühlingsblumen schönste Zier, die weißen Glöcklein läuten den Maien eine mit Freuden.
3. Jetzunter denkt, wer immer kann, auf Kurzweil Schwerz und Minne, manch' einem grauen Biedermann wird's wieder jung zu Sinnen. Er ruft hinüber über'n Rhein: Herzliebster Schatz, o laß mich ein! Und hüben tönt's wie drüben: im Mai, da ist gut lieben! |