| lyric | 1. Es isch kei sölige Stamme o weder der Chüejerstand. We de der Meien isch vorhange, da fahre die Chüejer z’Alp.
2. Der Maeie der isch jetz komme, die Chüejer gahn uf e Berg. Bhüet Gott mer alle mini Fromme, daß keines mer freß der Bär’.
3. Die Herre hei brav Senne, sie wei brav Senne ha, sie tpen’s ihne ordeli gönne, wenn sie cheu druffe bstah.
4. Die Herre si nit wie d’Bure, sie sie so gar schlimmi Lüt, wenn me si öppi will belure, sie trauenid’s künftig nüt.
5. Das Liedli han i gsunge de Chüejere nit zum Trutz; i wünsch, es sig mer wohl glunge, un bringi ihne viel Nutz. ___
1. Es isch kei sölige Stamme Oweder der Chüejerstand. We de der Meien isch vorhange, So fahre die Chüejer z'Alp.
2. Der Meien und der isch komme, Die Chüejer gahn uf e Bärg. Bhüet Gott mir alli mini Fromme, Dass keines mer fräss der Bär!
3. Dere Bärner-Herre Bärge Liege dinnen im Ämmetal; D'Steimöser und no die Breitärge Si die besten überall.
4. Dört uf den obere Bärge, Dört geit gar mängi Chueh. Die Bärge si wohl izuunet, Die Chüejer hei Sorg derzue.
5. Die Herre hei bravi Senne, Sie wei brav Senne ha, Sie tüe's ihnen ordeli gönne Wenn sie cheu druffe bstah.
6. Die Herre si nit wie d'Bure, Sie si so gar schlimmi Lüt; Wenn me sie öppe will belure, Sie trauen i ds künftig nüt.
7. Die Bruni und die Rösse, Dieselben rächnen i nit; Sie gänd viel Milch und Nidle, 0 das isch für ander Lüt.
8. Das Liedli han i gsunge De Chüejere nit zum Trutz; I wünsch', es sig mer wohl glunge, U bringi ihne viel Nutz. |