| lyric | 1. Es blies ein Jäger wohl in sein Horn und wandelte still durch Dickicht und Dorn, er schoß nicht Hasen, noch Hühner, noch Reh, denn ach, im Herzen war ihm so weh. Seitdem er das Mägdelein sah.
2. Des Jägers lockender Hörnerklang ihr tief hinein in die Seele drang, sie eilt hinaus, wo das Hüfthorn schallt, hinaus in den dunklen Wald. O Jäger, dein Liebchen ist da.
3. Er drückt das Händchen, so weich und zart, er küßt ihr die Wangen nach Jägerart. Und wolltest du wohl die Jägerin mein, du rosenrotes Herzliebchen sein? Das Mägdelein flüsterte: Ja!
4. Die Locke pranget im grünen Kranz, die Hörner laden zum Hochzeitstanz, es ruhete wohl so liebewarm die Jägerin in des Jägers Arm. weiß nicht, wie ihr geschah. |