| lyric | 1. Entfernt von Gram und Sorgen erwach ich jeden Morgen, wenn ich vorher die Nacht sanft schlummernd hingebracht. Die Freiheit in dem Herzen, hab ich das höchste Gut: und ohne Sorg und Schmerzen bleib ich bei gleichem Mut.
2. Hier ruh’ ich und ergötze mich an des Bach’s Geschwätze, der, halb im Busch verhüllt, leis’ aus dem Felsenquillt; hör’ sie in blauen Lüften das Chor der Lerchen singt; in des auf Blumentriften das munt’re Lämmlein sprint.
Seh ich bei Feldschalmeien das LAndvolk sich erfreuen, misch ich mich in die Reihn der Dörferinnen ein, und heb im leichten Schwunge, mein Dirnchen flink empor; mir tut’s kein Bauernjunge an Mut und Lust zuvor.
3. So fern von Harm und Neide, scherz’ ich bei Lieb’ und Freude mit unbewölktem Sinn froh meiner Tage hin. Mir blühet nie vergebens ein Blümlein auf der Flur, ich nütz’ die Zeit des Lebens: denn einmal lebt mannur! |