| lyric | 1. Erfüllt die tiefe Brust ein stilles Glück mit sel’ger Lust: Im hellen Liede lass es klingen, auf heller Töne leichten Schwingen. Gesung’nes Glück kehrt doppelt in das Herz zurück.
2. Und ist etwas das klagt, das an dem wunden Herzen nagt: Vertraue froh des Liedes Klängen des herbsten Leid’s, des Kummers, Grängen. Gesungenes Leid, das grambefang’ne Herz befreit.
3. Wenn lieb’ und dankdurchglüht das Herz empor zu Gott sich müht: Dann lasse auf des Anges Schwingen das Heimatweh zum Himmel dringen. Gesung’nes Weh, wird Himmelsweh, o Welt, ade! |