| lyric | 1. Es ziehen die Nebel durch's blühende Tal: laßt ziehen das graue Gewimmel! Es leuchten die Berge im Sonnenstrahl und zeigen die Wege zum Himmel. Die kriechenden Schatten ereilen uns nicht, wir trinken hoch oben das rosige Licht auf unsern ewigen Bergen.
2. Es welken die Blumen des Frühlings so schnell. Laßt unten die Blumen verwelken! Hoch oben gibts Primeln am sprudelnden Quell und Rosen und brennende Nelken! Weicht unten der Frühling dem reifendem Halm, zieht er mit der klingenden Herde zur Alm auf unsern ewigen Bergen.
3. Und brechen die Feinde herein in das Land: Laßt tausend kommen und tausend! Wir haben pfeifendes Blei zur Hand und Eisen singend und sausend. Und töge die Freiheit aus dieser Welt, wir baun der Verbannten ein sicheres Zelt auf unsern ewigen Bergen. |