| lyric | Es schaukeln die Winde das Nest in der Linde, da schließen sich schnell die Äugelein hell. Da schlafen vom Flügel der Mutter gedeckt die Vögelchen süß bis der Morgen sie weckt.
Bei Mütterlein liegen die Lämmer und schmiegen ans Fell sich so dicht und regen sich nicht. Die Sterne nur gehn in der Nacht nicht zu Ruh’, sie schließen die strahlenden Augen nicht zu.
Wenn aber mit Lachen die Kinder erwachen, das Lämmchen sich reckt, der Vogel sich streckt, dann müssen die Sterne, ob groß oder klein, sie müssen ins himmlische Bettchen hinein.
Denn der darf nicht singen am Morgen und springen, wer während der Nacht herumtollt und wacht. Drum schlaf nur, mein Lieblich, schlaf selig und fest, wie’s Lämmchen im Stall, wie der Vogel im Nest! |