| lyric | In tiefster Andacht ruht die Flur, die grünen Blätter flüstern nur; ein Vogel singt auf schwankem Ast, sonst alles stumm, versteinert fast. Der See des Himmels atmet kaum, entschläft im jungen Sommertraum. Ein weißer Streifen pflügt die Flut, ein Schwan, umhaucht von ros’ger Glut.
Da tönt ein Abendglöcklein fern, am Wald erglänzt der erste Stern, und durch die Flur und durch das Ried ein Vaterunser leise zieht. |