| lyric | 1. Im Wald am Sonntagsmorgen, da ist das Herz zu Haus; da ruht’s von allen Sorgen, von allem Unmut aus. Des Haines frische Lieder, die dringen an die Brust, dass sie sich öffnet wieder der langverhaltnen Lust.
2. Wer wollte da nicht singen, wo alles lebt und singt, das Lied auf goldnen Schwingen so leicht zum Himmel dringt? Die Vögel in den Zweigen erkennen das gar wohl; sie mögen nimmer schweidgen, wo alles loben soll.
3. Und wenn das Herz dann offen, zum Tempel auch geschmückt, mit kindlich stillem Hoffen dem Herrn entgegenblickt: dann kommt er auch gegangen auf seiner lichten Bahn, daß seiner Welt Verlangen Genüge sei getan. |