| lyric | 1. Jetzt ist des Winters grimmer Frost entflohen aus den Landen und rings der reiche Blumentrost in Feld und Hag erstanden. Und singt auch keine Nachtigall im weiten Tal mit süßem Schall, so gehn wir Leute selber dran und stimmen hell das Lenzlied an!
Die Welt ist rauh, an Not kein Mangel, es zuckt das Herz, wie’s Fischlein an der Angel. Doch steht in Sorgen still und keiner fassen will, so gehn wir Leute dennoch dran und heben hell das Lenzlied an.
Verschliesst die Gruft, stellt ein das Klagen, lasst und die Maienluft mit seidnen Bändern schlagen! So treiben wir die Sorgen aus, schon wird es frei und licht im Haus! Wir aber reih’n uns Mann zu Mann und heben froh das Lenzlied an! |