| lyric | 1. Lass dich schneiden, lass dich schneiden, Ernte reif und warm! Sieh, die Schnittrin voller Freuden sammelt dich im Arm.
2. Daß dein Korn die Arbeit nähre, reift dich Sonnenstrahl. Falle, falle, goldne Aehre; alles fällt einmal.
3. Abends bind’t man dich in Garben, fährt dich jauchzend heim: Menschen kamen auch und starben, alles kehret heim.
4. Aber Frühlingsodem wehet über Feld und Grab, und aus toter Hülle gehet wieder neue Saat.
5. Alle Korn drum, Himmelsspende, reif vom Sonnenstrahl! Daß dein Wirken sich vollende, grünet bald einmal! |