| lyric | 1. Lasst kreisen die Becher bei'm festlichen Mahl und füllt bis zum Rande den gold’nen Pokal! Laßt klingen die Weisen, die alten und neu’n. laßt jubeln die Lippen, die Herzen sich freu’n! Der Freiheit vor Allen ein Vivat laßt schallen! Es lebe das Schöne, was gut ist und rein; es lebe die Liebe bei’m perlenden Wein! Schenket ein, schenket ein vom perlenden Wein!
2. So klang es vor Zeiten beim fröhlichen Schmaus, so singen wir immer, Jahr ein und Jahr aus; es bleibe für ewig, was gut und was recht! Vernichtet sei Böses, was falsch ist und schlecht. Den Toren vor allen ein „nieder“ soll schallen! Philistern und Muckern, dem trüglichen Schein, und allen, so fälschen den perlenden Wein! Schenket ein, schenket ein vom perlenden Wein!
3. Und kommt es von Herzen, und fühlt es die Brust, was huet’ wir gesungen in jubelnder Lust, so leeret die Becher, und meint ihr’s getreu, dann füllt sie zum Dritten und trinket aufs neu’! Der Eintracht vor allen ein Vivat soll schallen! Lasst leben in Liebe, lasst Freunde uns sein! Hoch lebe die Eintracht beim perlenden Wein! Schenket ein, schenket ein vom perlenden Wein! |