| lyric | 1. Lieder gib mir, süße Lieder, Herr, zu deiner Frühlingspracht! Deine Sonne strahlet wieder auf die Wunder deiner Macht., Rungsum waltet selig Leben alle Kräfte sind erneut; Blüthen sind dem Baum gegeben, Kränze auf die Flur gestreut.
2. Möchte mit den Vöglein singen, möchte mit den Blumen blühn, möchte mich zur Höhe schwingen, wo die goldne Wolken zieh’n. Möchte in den Himmel fliegen, baden mich im Lichte hell, und mit langen durst’gen Zügen trinken aus des Lebens Quell.
3. Lieder gib mir, süße Lieder, Herr, zu deiner Frühlingspracht! Gabst dem Vogel sein Gefieser und des Sanges süße Macht! Hast auch mir ein Herz gegeben, das sich deiner Wunder freut! O, so laß es aufwärts schweben auf des Sanges Seligkeit. |