| lyric | 1. Müde senkt die Nacht sich nieder, schweigend ruht das stille Thal, und verstummt, verstummt sind alle Lieder in dem großen Alpensaal. Sieh’ die dunkelgrünen Matten laden, Wand’rer, dich zur Ruh’. Alpennacht, wie schön bist du!
2. Langsam steigt der Mond, der bleiche, auf in stummer Majestät, und es sinkt in seinem Reiche, was noch wach, in ein Gebet. Und das Auge füllen Tränen, Herz, mein Herz, geh’ nun zur Ruh. Alpennacht, wie schön bist du! |