| lyric | 1. Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zur Seiten!
2. Und wo manche Thräne fällt, blüht auch manche Rose! Schon gemischt, noch eh’ wir’s bitten, ist für Thronen und für Hütten Schmerz und Lust im Loose.
3. War’s nicht so im alten Jahr? Wird’s im neune enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken geh’n und kommen wieder, und kein Wunsch wird’s wenden.
4. Gebe denn, der über uns wägt mit rechter Wage, Jedem Sinn für seine Freuden, Jedem Muth für seine Leiden in die neuen Tage. |