| lyric | 1. Mir Lüt uf em Land so luschtig und froh. Mir füehre-n-es Läbe, ’s chönt besser nit goh. Drum chömet, dir Stedtler, betrachtet dä Stand und lehret au achte der Bur uf em Land.
2. Zwor Chummer und Sorge gits überall gnueg, im Gschäft bim Handwerk, wie dusse bim Pflueg; isch eine nur z’friede, so lebt er scho froh, ne jede mueß schaffe, Gott will’s halt eso.
3. Si d’Sterne am Himmel, so goht me denn hei, me sitzt denn i d’Stube und zellt no e chlei; de leit me si nieder und „*Bhüet di Gott, Welt!“ Am Morge früeh wieder zur Arbeit uf’s Feld. ___
1. Mir Lüt uf em Land si so lustig und froh. Mir füere nes Läbe, s chönnt besser nid goo. Drum chömed dir Stedter, betrachtet dä Stand, und lehred au achte dr Buur uf em Land.
2. Zwar Chumer und Sorge gits überall gnue, bim Kaiser und König, wie dusse bim Pflueg. Isch eine nur z fride, so läbt er scho froh; e jede muess schaffe, Gott wills halt esoo.
3. Am Morge früe use zur Arbet ufs Fäld! Mir lönis nid gruuse; es bringt is jo Gäld. Wie meh as mir schaffe, dest meh goht is y. Das isch jo nes Läbe, s chönnt besser nid sy.
4. Am Mittag, wenns heiss isch und d Sunne so brönnt, do isch üs es Stündli am Schatte au gönnt. Denn schaffe mer wider mit doppledem Muet; mir jutzge und singe und meines so guet.
5. Wenn d Arbet verby isch, so goht me denn hei. Me sitzt vor de Hüser, verzellt no ne chlei. Dennleit me si nider und: Bhüet di Gott, Wält! Am Morge früe wider zur Arbet ufs Fäld. |