| lyric | 1. Mi heimelet so mild und fründli e herzig süeßes Wörtli a; s’ist wit bekannt, allei recht gründli verstohts halt nur de Schwyzerma. Wotsch öppe wüße, was es sei? S’ist üse herzig Wörtli „frei“.
2. E Hüslöi, das us Bäume luuschet, e Gärtli, das voll Blueme stoht! e Bächli, ds vom Felse ruuschet, e Herd, di uf de Matte goht, das luagt er a und denkt derbei: d g’fallt’s mer wohl, do ischt es frei.
3. Ischt’s Hüsli mit de grüene Bäume, ichst Eitracht au und Friede sy; denn isch em herrewohl diheime, sech’s dusse no so stürmisch dry. Er seit: Sel ischt mer einer lei, i ha’s doch i mim Hüsli frei.
4. Drum chling fürs Guet und Schö im Lebe au ’s Wörtli „frei“ ims Schwizermund. Ja, glaubet nu ’s isch nüd vergebe, d’Sach hed en tüfe, tüfe Grund: Er lehrt is, daß der alles hei, der säge cha: „I lebe frei“. |