| lyric | 1. Nun jeder Baum ein Blütenstrauß, o Lust, O Lust, zu wandern, weit in die schöne Welt hinaus von einem Tal zum andern. Nun jeder Vogel schlägt im Wald, o Lust mit ihm zu singen, daß frisch es von den Felsen hallt, und prächtig muß verklingen.
2. Nun jedes Tälchen schimmert grün, und sonnig rings die Lande, im tiefsten Tal die Röslein blüh’n wie an dem höchsten Rande: O Lust auf all’ die Herrlichkeit, dem Vogel gleich zu schauen, hin über Tal und Auen weit, wo Berg ud Flüsse blauen.
3. Nun da dir schenkt ein einzger Tag, was sonst ein Mond nur spendet, und doch, wie er dich segnen mag, die Lust und Pracht nicht endet. O schließ’ ins tiefste Herz hinein, für immer solche Wonne, daß drinnen lach’ imhellen Schein, allzeit die Frühlingssonne. |