| lyric | 1. Nun kommt die Nacht, die hellen Sternlein blinken, ein Flüstern leis’ eilt noch von Baum zu Baum, dann hüllet sich die ganze Welt in Schweigen, und die Natur umfängt ein süßer Traum.
2. Im Fliederbusch die Nachtigallen schlagen, wie tönt das lieb zu hehrer Sternenpracht; klingt doch ihr Lied von seligsüßer Liebe, so zart und weich hin durch die stille Nacht.
3. Geheimnis süß weht in der heil’gen Stille, o Herz, um dich im weiten Weltenraum; o, möge sanft in deine Seele ziehen in stiller Nacht ein wundersamer Traum. |