| lyric | 1. Nimm deine schönste Melodien, aus tiefster Brust hervor, laß sie deinSinnen aufwärts ziehen, du Schweizer Männerchor! Dem Vaterland solls klinge, das Sängerwort, soll durch die Wolken dringen zum Vaterort!
2. Geb’ Gott dir seinen gold’nen Frieden, du liebes Vaterland, doch den nicht, den die Herren schmieden am fetten Opferbrand! Auf Treu sei er gegründet, auf Menschenrecht; das BRüder, das verbindet ein frei Geschlecht.
3. Geb’ Gott dir seinen besten Segen dann bist geborgen du! Doch blüht er nicht auf kummen Wegen, nur g’raden fällt er zu. Im GUtenund im Wahren ist Heiles nur, da muss sich offenbaren des Segens Spur.
4. Dich so zu schauen so zu grüssen, ist deiner Söhne Lust. Nimm diese Wünsche, wie sie fliessen aus tiefbewegter BRust. Zur Weihe lass dir bringen die treue HAnd, dir unser Herz und Singen, O Vaterland. |