| lyric | 1. Nach Trurheit kommt groß Freud und tröstet uns allzeit, ich weiß es schwarzbrauns Mägetli mit zwei chlarblaue Äugeli das mir mis Herz erfreut.
2. Die Äugli die sind chlar Und schwarzbraun isch das Haar Und fürig-guldig ischt der Mund, Der mier mis Herz im Lyb verwund, der Mier, der mier mis Herz im Lyb verwund.
3. Ein Briefli gab sie mier Und schwur mier Trü uf Ehr Und gab mier au ein Ringeli Für a min chlinste Fingerli, Der söll, der söll, der söll min eige si.
4. Der söll min eige si, Wo-n-i hingah und bi; Sie gab mier au zzwei Blümeli, Vergiß-mi-nit und Nägeli, SIe gab, sie gab mier ein Vergiß-minit.
5. Und bin-i no so wit, Vergesse tue-n-i di nit; I weiß uf aller Welt keis Wyb, Kei Frau, keis Chind mit dinem Lyb, Der söll, der söll, der söll min eige si.
6. Min eige soll er si, Bis i gestorbe bi; So leben wir in Freud und Leid Bis uns der Tod von enander scheidt, Bis uns der Tod, der Tod vonenander scheidt.
7. Min Schatz ischt nümme hie. Het wir fort müesse zieh; Wer weiß wie wit, wie lang id’ Frömd’, Wer weß mit welchem Regiment, Wer weiß, wer weiß, mit welchem Regment.
80 Din Schatz der ist nit hie, Din Schatz der ist im Chrieg, Dim Schatz dem goht es trurig schlecht Und gell, jetz wär i dier scho recht, Ja gell, ja gell, jetz wär i dier scho recht.
9. Und ligt min Schatz im Grab, Bist du ein schlechter Chnab, Ich blib em trü und han e lieb, Bis d’Linde driß’ig mal wieder blüet; Bis ioch, bis ich, bs ich ußglebet hab. |