| lyric | 1. Nach winterlangen Tagen weht sanft ein warmer Hauch, und Lerch und Finklein schlagen, es knopsen Baum und Strauch,
2. Am Raine still verborgen Blauveilchen duftend blüht. Es lächelt in den Morgen, der auf den Bergen glüht.
3. O sinnig zarte Blume, sag an, wer ist dir gleich? Strebst nicht nach eitlem Ruhme und machst doch viele reich.
4. Und schmückest du, Blauveilchen, der Erde dunkeln Schoß auch nur ein kleines Weilchen, ist heiter doch dein Los.
5. Ach. wäre mir beschieden, Blauvielchen, so wie dir, beglückend und im Frieden zu blühen auch allhier. |