| lyric | 1. Kühl sinket der Abend, der Sterne Heer entglimmet am dämmernden Himmel: es schallet die Glocke in Lager hinüber, es wirbelt die Trommel, es schallt die Trompete. Zur Ruh’, Kameraden, zur Ruh’!
2. Der Tau des Himmels netzt unser Gezelt, es saufen die nächtlichen Winde; wir liegen, wir liegen auf Halmen und harten Tornistern, die tötenden Waffen an unserer Seite; Mühseligkeit ist unser Los!
3. Wohl denen, die schlummern auf grüner Au! Sie sanken wie Blumen des Feldes. Laßt saufen den Sturmwind, er wecket sie nimmer, bis einst die Trompete zum Leben sie rufet. Zur Ruh’, Kameraden, zur Ruh’! |