| lyric | 1. Kein Handwerk als das Bauen ist Gott so wohl vertraut, was immer wir erschauen, Gott hat es aufgebaut. Das Tal hat er gebuchtet, den Berg hat er getürmt, das Tobel drein geschluchtet, darin der Wildbach stürmt.
2. Die brqaune Ackerkrume, des Himmels sattes Blau, die buntgemalte Blume, des Vogels Wunderbau, schuf so zum Ebenbilde der göttlichen Vernunft, der Meister unsrer Gilde, der Baukunst edler Zunft.
3. Und wir sind nur Gesellen und sind’s im Tode noch, es darf uns nicht vergällen, Werkleute sind wir doch. Ob sir die Stein behauen, die Axt den Balken spellt, was immer wir erbauen, wir baun mit Gott die Welt. |